Glänzendes, mittleres Rubin. Typische Medoc-Nase mit viel Cassis, Zigarrenkiste und Noten von Graphit. Sehr dichtes Mundgefühl, klar strukturiert, elegant und feinfruchtig. Dank der sanften, schmeichelnden Tannine wirkt der Wein harmonisch und anregend, hat Kraft und zugleich Spiel.
Der Wein zeigt hervorragende Qualitäten und gewinnt durch Dekantieren (was man bei einer Magnum ja auch ohne Risiken ausprobieren kann). Er zeigt sich laut meiner Erinnerung nur leicht schwächer als der Charmail aus dem Jahrgang 2005.
Bewertung: 18/20 Punkte
Preis: 27,40 Euro/1,5l in Subskription
Bezug: Gute Weine
Samstag, 10. November 2012
Samstag, 3. November 2012
2010er Langenmorgen und Hermannshöhle im Vergleich
Im Wettstreit lagen heute zwei Weine aus Spitzenlagen der Nahe und der Pfalz: Ein Deidesheimer Langenmorgen GG aus dem von Winning'schen Weingut (hier bereits einmal verkostet) und die Niederhäuser Hermannshöhle aus dem Weingut Schneider (auch schon mal im Glas).
2010er Deidesheimer Langenmorgen GG (von Winning)
Lichtes Grüngelb mit goldenen Reflexen, feine Mineralität und Würze in der Nase, durchwebt von Zitrusnoten und grünem Apfel. Recht frischer Antrunk, opulente, aber keinesfalls ruppige Säure, wirkt sehr jugendlich mit viel Spiel, gutes Potential.
Bewertung: 18,5/20
Preis: 27 Euro
Bezug: Weinhaus Hack Meersburg
2010er Niederhäuser Hermannshöhle "Magnus" (Jakob Schneider)
Lichtes Gold, relativ reife Nase mit vollreifem Apfel und dezenter Rieslingwürze. Am Gaumen sehr kraftvoll, druckvoller mineralischer Kern, sehr viel Ausdruck, wirkt für den Jahrgang schon relativ weit gereift.
Bewertung: 18/20 Punkte
Preis: 14 Euro
Bezug: Weingut Jakob Schneider
Der Längenmorgen hatte m.E. klar die Nase vorn, war einfach klarer strukturiert und mit mehr Potential versehen. Irgendwie wirkt die Hermannshöhle aus dem Weingut Schneider trotz des intensiven und facettenreichen Ausdrucks dagegen etwas gereift oder sogar "gealtert"; vielleicht lag es ja auch an der Flasche. Insgesamt ist Kritik an diesen Weinen allerdings Jammern auf hohem Niveau, besser kann man sich einen trockener Riesling kaum vorstellen - und dann das Preisniveau beim Schneider'schen Wein...
2010er Deidesheimer Langenmorgen GG (von Winning)
Lichtes Grüngelb mit goldenen Reflexen, feine Mineralität und Würze in der Nase, durchwebt von Zitrusnoten und grünem Apfel. Recht frischer Antrunk, opulente, aber keinesfalls ruppige Säure, wirkt sehr jugendlich mit viel Spiel, gutes Potential.
Bewertung: 18,5/20
Preis: 27 Euro
Bezug: Weinhaus Hack Meersburg
2010er Niederhäuser Hermannshöhle "Magnus" (Jakob Schneider)
Lichtes Gold, relativ reife Nase mit vollreifem Apfel und dezenter Rieslingwürze. Am Gaumen sehr kraftvoll, druckvoller mineralischer Kern, sehr viel Ausdruck, wirkt für den Jahrgang schon relativ weit gereift.
Bewertung: 18/20 Punkte
Preis: 14 Euro
Bezug: Weingut Jakob Schneider
Der Längenmorgen hatte m.E. klar die Nase vorn, war einfach klarer strukturiert und mit mehr Potential versehen. Irgendwie wirkt die Hermannshöhle aus dem Weingut Schneider trotz des intensiven und facettenreichen Ausdrucks dagegen etwas gereift oder sogar "gealtert"; vielleicht lag es ja auch an der Flasche. Insgesamt ist Kritik an diesen Weinen allerdings Jammern auf hohem Niveau, besser kann man sich einen trockener Riesling kaum vorstellen - und dann das Preisniveau beim Schneider'schen Wein...
Donnerstag, 1. November 2012
Pasanau: Finca La Planeta 2006
Dichtes, intensiv durchgefärbtes, dunkles Rubin. Nase portweinähnlich, getrocknete Früchte und Rumtopf. Im Mund sehr viel Frucht und Feuer, intensiver, dichter Kern, den Mund erwärmender, aber nicht brandiger Alkohol. Der Wein ist geschmacklich geprägt von der Aromatik eines jungen Vintage-Port und eigtl. noch viel zu jung.
88% Cabernet Sauvignon und 12% Garnacha; 14,5% Alc. Die Rebsortenherkunft ist kaum schmeckbar und der Wein nach Tagen noch absolut frisch und intakt wie kurz nach dem Öffnen der Flasche.
88% Cabernet Sauvignon und 12% Garnacha; 14,5% Alc. Die Rebsortenherkunft ist kaum schmeckbar und der Wein nach Tagen noch absolut frisch und intakt wie kurz nach dem Öffnen der Flasche.
Preis: Euro
Bezug: Silkes Weinkeller
Mittwoch, 31. Oktober 2012
M & S Ogier D'Ampuis: 2010 Le Temps est Ventu
Dunkles Rubin mit violetten Reflexen. Sehr attraktive Nase mit roten Früchten, etwas Cassis, frisch gemahlenem Pfeffer und vornehmen Kräuternoten. Im Antrunk sehr rassig, vor allem durch eine prägnante, aber nicht vorlaute Säure; die Frucht erinnert an Sauerkirsche und etwas Bittermandel-Marzipan. Feine Textur, dabei eher kühl-erfrischend als sättigend: ein für die Herkunft eher ungewöhnlicher, attraktiver Wein, der auf jeden Fall sein Geld Wert ist.
Bewertung: 17/20 Punkte
Preis: 9,90 Euro
Bezug: Weinhalle, Nürnberg
Bezug: Weinhalle, Nürnberg
Abonnieren
Posts (Atom)